Schwerer Verkehrsunfall mit einer Toten / Pkw brennt aus

Am 21.12.2012 um 16:00 Uhr ertönte der Alarm: “Pkw-Brand B6 Richtung Heersum”. Die Feuerwehr Wendhausen traf kurze Zeit später als erste an der Einsatzstelle ein, bereits am Ortsausgang war der Feuerschein des mittlerweile in Vollbrand stehenden verunfallten Pkw zu erkennen. Vorbeifahrende Passanten hatten die fünf weiblichen Insassen bereits kurz zuvor gerade noch rechtzeitig aus dem zu brennen beginnenden Fahrzeug herausgezogen, nachdem dieses auf schneeglatter Fahrbahn in einer leichten Linkskurve von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt war.

Die nur kurze Zeit später eintreffenden Krankenwagen begannen mit der Versorgung der Verletzten, eine Frau erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen, die anderen vier wurden in Krankenhäuser abtransportiert. Die Feuerwehr Ottbergen konnte mit ihrem Tanklöschfahrzeug den Brand zügig bekämpfen. Aufgrund der hohen Anzahl an Verletzten, der Bergungsarbeiten und der schwierigen Witterung musste die Bundesstraße über zwei Stunden voll gesperrt bleiben.

„Katastrophe“ nach Drehbuch – Großübung bei Heersum

Die Freiwillige Feuerwehr Wendhausen stellt zusammen mit der FF Neuhof die technische Besatzung des AB-KOM (Abrollbehälter-Kommunikation) der Technischen Einsatzleitung (TEL) des Landkreises Hildesheim und war dadurch auch an der Alarmübung am 13.10.2012 bei Heersum beteiligt.

Im nachfolgenden ein Artikel aus der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung vom 16.10.2012:

Kommunen und Feuerwehr wollen Atemschutzverbund im Landkreis gründen

“Die Städte und Gemeinden im Landkreis Hildesheim wollen gemeinsam einen Atemschutzverbund gründen. Ziel ist es, eine für alle Kommunen dauerhafte, sichere und verlässliche Versorgung mit Atemschutzgeräten zu einem günstigen Preis inklusive aller Kosten sicher zu stellen.

Dies teilte der Vorsitzende des Kreisverbandes Hildesheim des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebunde (NSGB), der Algermissener Bürgermeister Wolfgang Moegerle, in einer Presseerklärung mit. Als rein kommunale Aufgabe rüstet derzeit jede Kommune ihre freiwilligen Feuerwehren nach unterschiedlichen Standards aus. Zukünftig soll diese Aufgabe zentral für alle Kommunen wahrgenommen werden.

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Landkreis kauft FTZ: Eigentümer werden Geld sparen

“Neue Schulden zu machen, ist immer dann sinnvoll, wenn man damit Geld spart. Darum war es für Landrat Reiner Wegner nicht schwer, den Kreistag davon zu überzeugen, die notwendigen Finanzmittel im Nachtragshaushalt bereitzustellen, um die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) des Landkreises in Groß Düngen von der bisherigen Eigentümerin Montage-Bau GmbH (MBN), Georgsmarienhütte, zu erwerben.
Die MBN hatte auf dem Grundstück des Landkreises im Wege des Erbbaurechts (Laufzeit 50 Jahre) 1993 die die FTZ und die Fahrzeughallen für den Zweckverband Abfallwirtschaft Hildesheim (ZAH) errichtet, die der Landkreis dann angemietet hatte. Zu einem Kaufpreis von 6.890.000 Euro (einschl. Grunderwerbsteuer) wurde der Gebäudekomplex jetzt erworben. Im Ergebnishaushalt des Landkreises ergibt sich nach Abzug aller Kosten (Erwerbs- und Finanzierungskosten) damit ein finanzwirtschaftlicher Vorteil von 189.400 Euro jährlich. Ein für den Steuerzahler vorteilhaftes Geschäft, was sowohl der Kreistag (Beschluss vom 16.07.2012) als auch das Innenministerium (bei der Haushaltsgenehmigung vom 01.08. 2012) so sahen.”

Quelle: http://www.schellerten.info/index.phtml?&ModID=255&FID=1905.798.1&object=tx|1736.1

Pflegedienstfahrzeug kommt auf spiegelglatter Straße vom Weg ab und landet im Wald

Datum: 14.01.2012 – 10:08 Uhr

Ort: Bundesstraße 6 zwischen Wendhausen und Heersum

 

Am Samstagmorgen gegen 10:00 Uhr ist eine junge Frau mit dem Kleinwagen eines Pflegedienstes im Waldstück zwischen Wendhausen und Heersum „Opfer“ des Wetterumschwungs geworden. Die Fahrerin war in Fahrtrichtung Hildesheim unterwegs und wurde vermutlich aufgrund der Witterung (Raureif) aus der Kurve getragen. Nachdem Ihr Fahrzeug über einen Parkplatz am Rand der Bundesstraße schlingerte wurde Ihre Fahrt im angrenzenden Waldstück durch einen Baum abrupt beendet. Die Fahrerin trug wie durch ein Wunder und dank der Airbags im Fahrzeug nur leichte Verletzungen davon.

 

Tragischer Unfall: Feuerwehrmann starb in Miesterhorst

Es betrifft zwar nicht unsere Gemeinde, da es aber einen langjährigen Kollegen von mir getroffen hat, möchte ich hier trotzdem berichten:

 

Miesterhorst (ssi) l Der Tod des Feuerwehrmanns Stephan Giggel löste in Miesterhorst Bestürzung aus. Er war am Donnerstag auf dem Weg zum Einsatz verunglückt (wir berichteten). Kurz nachdem der Alarm gegen 22.45 Uhr ausgelöst wurde, fuhr Giggel mit dem Rad zum Gerätehaus. Weitere Kameraden wohnen in Giggels Straße. Einer habe ihn über den Lenker stürzen sehen, erzählte sein Gruppenführer Torsten Pilzecker. “Giggs, komm, wir müssen weiter”, habe dieser ihm zugerufen. Doch Stephan “Giggs” Giggel antwortete nicht mehr. Seine Kameraden leisteten sofort Erste Hilfe, bis der Rettungswagen eintraf. Im Altmark-Klinikum stellte der Arzt den Tod des 30-Jährigen fest. “Warum er gestürzt ist, wissen wir nicht”, sagte Pilzecker. Kurz zuvor hatte die Gruppe – allesamt Freunde seit dem Kindesalter – noch in Giggels Garage gesessen. “Dort hatte er uns zu seinem Geburtstag im März eingeladen”, so Pilzecker. Am Vorabend hatte der junge Mann seine Trauzeugen bestimmt. Er wollte dieses Jahr seine langjährige Freundin heiraten, mit der er seit Oktober ein selbstgebautes Haus bewohnt. “Zwei Kinderzimmer hatte er eingeplant”, sagte sein Freund, “er liebte Kinder, beruflich ging es bergauf, er war immer gut gelaunt und steckte uns damit an”. Nie habe er einen Dienst verpasst, sich ständig fortgebildet. “Er war zielstrebig, ehrgeizig und voller Lebensfreude”, so auch Pilz- ecker. Für die Feuerwehr sei es ein großer Verlust. “Menschlich ein noch viel größerer”, erklärte er traurig.

Pflanz-Aktion am Dorfgemeinschaftszentrum

Am Samstag konnte dank zahlreicher Unterstützung durch Ortsrat und Feuerwehr der in diesem Jahr erweiterte Parkplatz vor dem Dorfgemeinschaftszentrum neu bepflanzt werden.

Ganz nach dem Motto “Viele Hände – schnelles Ende” konnten innerhalb von 3 Stunden zahlreiche Bodendecker, Strauch- und Heckenpflanzen sowie 3 Bäume geplanzt werden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

   

Oldtimer-Ralley macht Station in Wendhausen

“2000km durch Deutschland” – so der offizielle Titel der Oldtimer Ralley welche am Wochenende “Zwischenstopp” in Wendhausen gemacht hat. Knapp 170 Oldtimer und Youngtimer waren seit den Mittagsstunden für alle Interessierten Bürgerinnen und Bürger – aber natürlich auch für Gäste – zu bestaunen. Für das leibliche Wohl und die bei hochsommerlichen Temperaturen jenseits der 30°C im wahrsten Sinne “heiss begehrten” Kaltgetränke sorgte die FF Wendhausen – unterstützt durch das DRK und die Singgemeinschaft.